Sumbu Nationalpark



Idyllische Sandstrände am Tanganjikasee, eine erstaunliche Artenvielfalt einheimischer Tiere und wenige Touristen machen den Sumbu Nationalpark (auch Nsumbu Nationalpark) zu einem der schönsten Sambias.

Geographie & Klima

Mit einer Größe von gut 2.000 km² gehört der Sumbu Nationalpark zu der kleineren Sambias. Im Nordwesten des Parks grenzt der Tanganjikasee an, im Osten bildet der Lufubu die natürliche Grenze. Der Tanganjikasee ist geprägt durch Superlative; mit einer Tiefe von 1.395 m ist nur noch der Baikalsee tiefer, mit einer Länge von 700 km von Nord nach Süd ist er längste See der Welt, nach dem Viktoriasee auch der zweitgrößte Afrikas und der siebtgrößte weltweit. Sambia teilt sich den See mit den drei Ländern Burundi, Kongo und Tansania und besitzt lediglich ein siebtel der Fläche.

Beste Reisezeit

Vor allem für Angler lohnt sich am besten die Zeit zwischen November und März.




Flora & Fauna

Die Flora des Parks ist vorwiegend durch Combretum-Büsche geprägt, auch Mateshi-Busch genannt. Rund um den Tanganjikaseestößt man auf weite Sandstrände, natürlich ausgewaschene Täler und Granitklippen.

Für Angler ist ein Aufenthalt im Sumbu Nationalpark das Paradies; unter den 250 hier vorzufinden Fischarten befinden sich der Vundu (eine Riesenkatzenfischart), der Goliath-Tigerfisch und Riesenbarsche. Für Safariliebhaber lassen sich Elefanten, Büffel, Leoparden, Zebras, Hyänen, Gnus, Säbelantilopen, Krokodile oder Nilpferde entdecken. Ornitologen werden sich über Seeadler, Pelikane, Diademhaar-Bärtling und Flamingos freuen.

Touren & UKUs/Camps

Der Park ist berüchtigt für seine äußerst schlechten Wegstrecken. Eine Zeitlang wurde Selbstfahrern sogar die Weiterfahrt untersagt. Heute sollte man für eine Durchquerung entsprechend viel Zeit einplanen. Aber auch die Anreise an sich ist eine gewaltige Aufgabe. 1.300 km sind es von Lusaka. Hier gelangt man entweder mit dem Auto, per Charterflug oder dem Boot von Mpulungu aus. Camps mit Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nur am Ufer des Tanganjikasees; diese vermieten unter anderem auch Anglerausrüstung und Boote.

Ganz in der Nähe befinden sich die Kalambo Falls, die mit 221 m doppelt so hoch sind wie die Viktoriafälle. Der Kalambo stürzt hier, wo auch die ältesten Funde von Feuer entdeckt wurden, in eine Schlucht und macht sich danach weiter auf den Weg zum Tanganjikasee.




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