South Luangwa Nationalpark



Einer der schönsten und artenreichsten Nationalparks ganz Afrikas befindet sich im Luangwatal im Osten Sambias. Der South Luangwa Nationalpark bietet Safariliebhabern alles was das Herz begehrt.

Geschichte

Der beliebteste Nationalpark Sambias wurde 1938 bereits zum Schutzgebiet und 1972 schließlich zum Nationalpark erklärt. Hier wurde auch die Walking Safari erfunden; Norman Carr gründete 1961 das erste Safariunternehmen des Landes und bot diese Art von Tierwanderungen. Auch wenn damals viele damals sein Vorhaben als höchst gefährlich einstuften, setzte sich das Modell des „White Hunter“ in ganz Afrika durch.

Geographie & Klima

Die Lebensader des Luangwatals ist der Luangwa mit seinen zahlreichen Seitenarmen. Das 9.050 km² große Terrain liegt zwischen dem 1.100 m hohen Muchinga-Bergen im Westen und dem bis auf 500 m liegenden Luangwa im Osten.

Beste Reisezeit

Wer vor allem Vögel beobachten will, sollte in der Regenzeit kommen. Für Touren durch den Nsefu-Sektor allerdings bietet sich die Trockenzeit eher an. Die Straßen um Mfuwe, die Mfuwe-Brücke und die Chichele Lodge sind befestigt und das ganze Jahr über befahrbar.



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Flora & Fauna

An den Ufern des Luangwa sieht man auf den Marschen und in den Lagunen Impalas und Pukus. Auf den Sandbänken und im Fluss selbst leben Krokodile, Flusspferde, aber auch Pythons, Nilwarane und Skorpione. Je weiter man sich vom Fluss entfernt, desto trockener und buschartiger wird die Landschaft. Hier stehen Palmen und Leberwurstbäume, Mahagoni und Boababs.

Ganz besonders sehenswert sind die nur hier lebenden Thornnicroft’s Giraffen, Crawshay-Zebras und die Cooksons-Gnus. Spitzmaulnashörner überlebten die großflächige Wilderei leider nicht, und starben 1987 hier endgültig aus. Für Ornitologen gibt es über 400 verschiedene Vogelarten wie Papageien, Schreiseeadler, Heilige Ibisse oder das Erdbeerköpfchen zu entdecken.


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Touren & UKUs/Camps

Anreisen kann man ganz einfach von Lusaka, Livingstone, Kitwe, Kasamara und Ndola. Der nächste Flugplatz ist der Masumba International Airport bei Mfuwe. Bei der Tourplanung sollte man berücksichtigen, dass viele Lodges erst in der Trockenzeit öffnen, obwohl der Park ganzjährig offen ist.

Neben geführten Safaris mit dem Geländewagen kann man hier dank der parkähnlichen Landschaft ganz hervorragend auf Wander-Safari gehen. Auch Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind, können hierauf zurückkommen. Grundsätzlich gilt die Morgen- und sowie Abendstunden zu nutzen.

Zum übernachten kann man sich eine der zahlreichen Lodges und Camps in jeder Preisklasse aussuchen; diese liegen meist außerhalb des Parks und unterhalten die mehrtägigen Wandertouren noch kleinere Camps auf dem Parkgelände.
Wer den Nsefu-Sektor im Osten des Nationalparks besuchen will, sollte unbedingt ein Allradfahrzeug haben, da die Wege sehr sandig sind und zwei Wasserläufe zu durchquert werden müssen.

Die Hot Springs und die darum liegende Salzpfanne sind stets Zielgebiet für große Büffelherden und Vogelschwärme. Wer auf dem Weg von Süd- in den North Luangwa Nationalpark ist, sollte sich die Zeit nehmen, den Luambe Nationalpark zu durchqueren. Für Transitfahrer ist der Eintritt kostenlos. Mit einer Größe von 254 km² und einer Breit von 22 km gehört er zu den kleinsten Nationalparks des Landes.




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