Land & Leute – SAMBIA

Der Binnenstaat im südlichen Zentralafrika wird durch einen Landzipfel der Demokratischen Republik Kongo in einen südlichen und einen nördlichen Landesteil gegliedert. Entlang dieses Zipfels verläuft der so genannte Copperbelt, der Kupfergürtel, in dem etwa 7% der Kupfererzvorkommen der Erde lagern, und in dem die wichtigsten Industriestädte Sambias liegen. Die Hauptstadt ist Lusaka.
Sambia verfügt über reiche Bodenschätze (es werden neben Kupfer im Süden Zink- und Bleierze sowie Steinkohle gefördert) sowie über üppige Wasservorräte und große landwirtschaftlich nutzbare Flächen. Aber im Agrarsektor herrscht die Subsistenzwirtschaft vor und nur 10% der urbaren Fläche sind kultiviert.




Seine politische Unabhängigkeit erlangte Sambia 1964 unter Präsident Kenneth Kaunda, der die Politik eines afrikanischen Humanismus verfolgte, welche über 70 verschiedenen Völker und Stämme zu einer homogenen Nation zusammenführen wollte. Kaunda arbeitete, aufbauend auf egalitären und christlichen Grundprinzipien, gegen Diskriminierungen von Rasse, Stamm, Sprache, Religion oder Geschlecht. Ab 1968 verfolgte Kaunda zudem eine sozialistische Politik, deren Folgen für die Wirtschaft Sambias allerdings verheerend waren.


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